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Die Delegierten der SJ Schwechat Die Delegierten der SJ Schwechat

37. ordentliche Landeskonferenz: SJNÖ präsentiert neue Kampagne „Steh auf! Für deine Zukunft“

Michael Gogola zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

 

Vorgestern fand die 37. ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Niederösterreich statt, bei der Michael Gogola aus Schwechat zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. „Die weltweiten Jugendproteste zeigen, dass Jugendliche die Schikanen im Bildungssystem, miese Jobaussichten und Perspektivenlosigkeit satt haben und für Veränderungen kämpfen wollen. Wir als SJNÖ wollen die Unzufriedenheit mit unserer neuen Kampagne ‚Steh auf! Für deine Zukunft!‘ kanalisieren und junge Menschen dazu bewegen die Zukunft mit uns in die Hand zu nehmen!“, betonte der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich (SJNÖ), Andreas Beer, im Zuge der vorgestrigen Landeskonferenz der SJNÖ in St. Pölten.

 

„Unter dem Motto: ‚Wir sind stark, weil wir viele sind‘, wollen wir mit einer niederösterreichweiten Tour Jugendliche dazu gewinnen sich mit uns für die Erneuerung des Bildungssystems, sichere Zukunftsperspektiven durch eine Ausbildungs- und Jobgarantie bis zum 24. Lebensjahr und den Umbau und die Demokratisierung der Wirtschaft stark zu machen“, führt Beer zu den Plänen der SJNÖ vor den über 200 Delegierten der Landeskonferenz aus. „Die Kampagne soll den Leuten wieder vor Augen führen, dass es Alternativen zu Rettungspaketen für Banken, Reiche und Spekulanten, Sparpaketen und der Planlosigkeit der europäischen und internationalen Regierungs- und Politikeliten gibt! Wir wollen ein System abseits des profitgierigen Desaster-Kapitalismus in dem der Mensch wieder im Mittelpunkt unseres Handelns steht“, hält Gogola abschließend fest.

 

Andreas Beer aus Gmünd wurde für zwei weitere Jahre als Landesvorsitzender bestätigt. Ihm steht künftig der 21-jährige St. Pöltner, Jakob Winter, als neuer Landessekretär zur Seite. Insgesamt besteht der gewählte Landesvorstand aus 23 Mitgliedern, die alle Regionen Niederösterreichs repräsentativ abdecken.

 

„Schnurrbart ausschneiden und 25 Prozent mehr verdienen!“

Mit diesem Slogan macht am 14. Oktober 2011 die Sozialistische Jugend am Schwechater Hauptplatz mit einer Verteilaktion anlässlich des Equal Pay Days aufmerksam, wovon der Lohn auch heute noch abhängt.

 

Der Equal Pay Day, der in Niederösterreich dieses Jahr am 2. Oktober stattfand, markiert den Tag, ab dem Frauen aufgrund des Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern, bis zum Jahresende unbezahlt arbeiten um das gleiche zu verdienen wie ihre männlichen

Kollegen.

 

„In Österreich verdienen Frauen auch heute noch um ein Viertel weniger als Männer, kaum in einem anderen EU-Land klafft die Einkommensschere so weit auseinander“, kritisiert die stellvertretende SJ Schwechat-Vorsitzende Ella Hofreiter.

„Auch der Großteil der unbezahlten Arbeit wie Haushalt und Kindererziehung wird nach wie vor fast ausschließlich von Frauen verrichtet während Männer Karriere machen.“

Doch selbst bei der Ausübung gleicher Berufe ziehen die Frauen den Kürzeren: „Selbst wenn Männer und Frauen die gleichen Berufe verrichten, liegt das Männergehalt meistens über dem der Frauen.“

 

Deshalb fordert die Sozialistische Jugend Österreich auch dieses Jahr „Gleichen Lohn für gleiche Arbeit – Schluss mit der Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz!“

Zeitlos.Konsequent.Sozialistisch.

Unter dem Motto „Zeitlos.Konsequent.Sozialistisch.“ fand am 14.5.2011 die ordentliche Jahreshauptversammlung der SJ Schwechat im SPÖ Bezirkslokal statt.

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen eines Generationenwechsels in der Führung der Gruppe.

 

Der langjährige Vorsitzende, der seit 2003 die Geschicke der Organisation leitete übergab den Vorsitz an den bisherigen Stellvertreter Michael Gogola. Auch die langjährige stellvertretende Vorsitzende Romana Adam kandidierte nicht mehr für diese Funktion.

 

Der scheidende Vorsitzende David Stockinger erfreut: „Wir hatten die letzten Jahre eine sehr positive Gruppenentwicklung und dieser Wechsel trägt dieser Entwicklung Rechnung. Die Arbeit wird von der neuen Generation nahtlos gemäß unseren Grundsätzen konsequent weitergeführt werden. Nach 12 Jahren in der SJ warten neue Aufgaben im Ringen um Gerechtigkeit, Gleichheit und Sozialismus auf mich!“

 

Romana Adam weist vor allem auf den beschlossenen frauenpolitischen Schwerpunkt hin, der künftig von den jungen GenossInnen umgesetzt werden soll.

 

„Die SJ Schwechat wird auch in den nächsten Jahren die bestimmende Kraft in der politischen Jugendarbeit in Schwechat und Umgebung bleiben. Wir werden dem in der Vergangenheit eingeschlagenen Weg treu bleiben und uns auch weiterhin mit unserer ganzen Kraft für Verbesserungen im jugendpolitischen Bereich einsetzen. Für uns ist immer das Ziel die Anleitung für unseren Weg. Und das Ziel ist klar: eine Gesellschaft, die nicht die Profite einiger Weniger, sondern die Bedürfnisse der Mehrheit in den Mittelpunkt stellt!“

 

Als Ehrengäste konnte die SJ LAbg. Gerhard Razborcan, GF Barbara Sachs, SJNÖ Landesvorsitzenden Andy Beer und SJÖ Verbandssekretär Max Wallner begrüßen.